Emotionskarten
Gefühle entdecken, benennen und verstehen
Wie fühlt sich das Kind? Woran erkennst du das? Kennst du dieses Gefühl?
Die Emotionskarten laden Kinder dazu ein, Gefühle zu erkennen, zu benennen und über eigene Erfahrungen zu sprechen.
Ob Freude, Traurigkeit, Wut, Angst, Scham, Ekel, Langeweile oder Überraschung – jedes Gefühl darf da sein. Die Karten helfen dabei, einen spielerischen Zugang zu Emotionen zu finden und Kindern Worte für das zu geben, was in ihnen passiert.
So können die Karten eingesetzt werden
Gefühl erkennen
Eine Karte ziehen und gemeinsam überlegen: Welches Gefühl siehst du? Woran kannst du es erkennen? Wann hast du dich schon einmal so gefühlt?
Gefühl des Tages
Eine Karte auswählen und schauen: Hat mich dieses Gefühl heute schon begleitet?
Pantomime & Bewegung
Eine Emotion ziehen und ohne Worte darstellen. Die anderen erraten das Gefühl.
Im Morgenkreis oder in der Gruppe
Eine Karte auswählen und gemeinsam über Situationen, Gefühle und Erfahrungen sprechen.
Gefühle vergleichen
Wie fühlt sich ein bestimmtes Gefühl für dich an? Kann es sich für jemand anderen ganz anders anfühlen?
Ein kleiner Impuls für Erwachsene
Höre zu. Frage nach. Bewerte nicht.
Es gibt kein „richtiges“ oder „falsches“ Gefühl. Gefühle sind individuell und dürfen unterschiedlich erlebt werden.
Hilfreiche Fragen können sein:
- „Woran erkennst du das Gefühl?“
- „Kennst du dieses Gefühl?“
- „Wann hast du dich schon einmal so gefühlt?“
- „Was könnte dir helfen, wenn du dich so fühlst?“
- „Was glaubst du, was das Kind gerade braucht?“
Das Wichtigste
Alle Gefühle dürfen da sein.
Die Emotionskarten unterstützen Kinder dabei, ihre Gefühle besser wahrzunehmen, Worte dafür zu finden und sich selbst und andere ein Stück besser zu verstehen.