Hoffnungsschale

Bastelidee zum Thema Hoffnung und Gebet

Alter: Ab 4 JahrenDauer: ca. 30-45 Min., anschließend mehrere Stunden TrocknungszeitMaterial:
– Lufttrocknende Modelliermasse
– Kleine Schälchen als Formhilfe
– Unterlage
– Nudelholz zum Ausrollen
– Wasser zum Glätten
– Acrylfarben
– Pinsel
– Kleine Papierstreifen
– Buntstifte oder Filzstifte  

Ziele:

  • Auseinandersetzung mit dem Thema Hoffnung
  • Eigene Wünsche, Hoffnungen und Sorgen wahrnehmen
  • Erleben, dass man seine Hoffnungen und Sorgen im Gebet an Gott abgeben kann
  • Kennenlernen des Gebets als Möglichkeit, mit Gott über persönliche Anliegen zu sprechen
  • Stärkung von Zuversicht und Vertrauen
  • Förderung der Kreativität und Feinmotorik

Einführung:

Im Kindergottesdienst kann zunächst gemeinsam darüber gesprochen werden, was Hoffnung bedeutet.

Fragen können sein:

  • „Was bedeutet es, auf etwas zu hoffen?“
  • „Worauf hoffst du gerade?“
  • „Was gibt dir Hoffnung, wenn etwas schwierig ist?“
  • „Gibt es etwas, für das du gerne beten möchtest?“

Anschließend kann erklärt werden, dass wir Christen unsere Hoffnungen, Wünsche und Sorgen im Gebet zu Gott bringen können. Wir dürfen Gott erzählen, was uns beschäftigt, und darauf vertrauen, dass er bei uns ist.

Danach wird die Hoffnungsschale gestaltet. Sie soll später kleine Gebete, Hoffnungen und Wünsche sammeln.

Ablauf:

  1. Teilt die Modelliermasse aus und formt daraus zunächst eine Kugel.
  2. Rollt die Modelliermasse zu einer gleichmäßigen, nicht zu dünnen Platte aus.
  3. Legt die Platte vorsichtig über die Außenseite eines kleinen Schälchens und drückt sie an den Seiten leicht an. So entsteht die Form einer Schale.
  4. Glättet die Ränder vorsichtig mit etwas Wasser.
  5. Lasst die Schale vollständig trocknen.
  6. Anschließend darf jedes Kind seine Schale gestalten. Sie kann beispielsweise mit Sternen, Herzen, Kreuzen, Blumen oder anderen Symbolen verziert und anschließend bunt bemalt werden.
  7. Während die Schalen trocknen, werden kleine Papierstreifen vorbereitet. Auf jeden Streifen kann ein Kind eine Hoffnung, einen Wunsch oder ein Gebet schreiben oder malen.
    Zum Beispiel: „Ich hoffe, dass meine Oma wieder gesund wird.“, „Ich wünsche mir Frieden.“, „Ich hoffe, dass ich einen neuen Freund finde.“, „Ich möchte für meine Familie beten.“
  8. Die fertigen Zettel werden zusammengefaltet und in die Hoffnungsschale gelegt.

Ausklang:

Setzt euch gemeinsam in einen Kreis und betrachtet eure Hoffnungsschalen. Wer möchte, darf einen Wunsch oder eine Hoffnung vorlesen. Die Kinder müssen dabei natürlich nichts erzählen, was sie lieber für sich behalten möchten.

Anschließend kann gemeinsam gebetet werden. Jedes Kind kann einen eigenen Satz formulieren oder die Gruppe kann ein gemeinsames Gebet sprechen.

Zum Beispiel:

„Lieber Gott, du kennst unsere Wünsche, Sorgen und Hoffnungen. Wir bitten dich, sei bei uns und schenke uns Mut und Hoffnung. Danke, dass wir mit allem zu dir kommen dürfen. Amen.“

Einsatzmöglichkeiten:

  • Die Hoffnungsschale kann im Kinderzimmer oder Gruppenraum aufgestellt werden.
  • Im Kindergottesdienst können regelmäßig neue Hoffnungs- und Gebetszettel ergänzt werden.
  • Vor einer schwierigen Situation können die Kinder einen persönlichen Gebetszettel in die Schale legen.
  • Die Schale kann Teil einer regelmäßigen Gebetsrunde werden.
  • Nach einiger Zeit können die Kinder gemeinsam anschauen, welche Hoffnungen und Gebete sich verändert oder erfüllt haben.
Hannah und Sofia lesen Bilderbücher, die Werte vermitteln
©Lia Schrull

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