Bilderbuchbetrachtung zu „Die Wompets und der verlorene Mondschein“

Zusammenhalt und Gemeinschaft vermitteln mit den Wompets

Alter: Ab 4 JahrenDauer: ca. 30-45 MinutenMaterial:
– Bilderbuch: „Die Wompets und der verlorene Mondschein“
– Bild von Tonk in der Regenbogenrauchwolke (PDF-Druckvorlage)
– Handpuppe oder Bild von Wutsch
– Sternenlichtprojektor
– blaues Tuch
– Papier- oder Filzsterne  

Inhaltsangabe:

In der Sternenwelt Sternosien leben die Wompets, kleine Wolkenmonster, die jeden Abend die Sterne am Himmel zum Leuchten bringen. Als ihr Schöpfer Tonk sie bittet, an seiner Stelle den Mond anzuzünden, versuchen die Wompets alles, um die Aufgabe zu erfüllen. Doch keiner schafft es allein. Erst als sie erkennen, dass sie ihre Kräfte bündeln müssen, gelingt ihnen das Unmögliche: Gemeinsam bringen sie den Mond zum Leuchten. Eine liebevolle Geschichte über Teamarbeit, Zusammenhalt und die Stärke des Miteinanders.

Kernaussage:

Gemeinsam können Herausforderungen besser bewältigt werden. Jeder Einzelne ist wichtig und trägt zum Gelingen bei.

Verlaufsplanung:

Hinführung

Die Kinder sitzen im Halbkreis mit Blick auf den Vorlesebereich. Zur Begrüßung werden die Kinder freundlich willkommen geheißen.

„Erinnert ihr euch noch an die Wompets aus Sternosien?“

„Die Wompets sind kleine Wolkenmonster, die die Sterne am Himmel zum Leuchten bringen.“

„Aber heute ist etwas anders in Sternosien…“

Die Regenbogenrauchwolke mit Tonk wird gezeigt (PDF-Druckvorlage)

Leitfragen:

  • „Was seht ihr auf dem Bild?“
  • „Wie wirkt Tonk auf euch?“
  • „Wie könnte er sich fühlen?“

„Lasst uns gemeinsam herausfinden, was in Sternosien passiert ist.“

Fantasiereise nach Sternosien

„Wisst ihr noch, wie wir nach Sternosien kommen können?“

„Genau. Eure Stühle sind heute die Sitzplätze unserer Rakete.“

Für den Start der Rakete erzeugen die Kinder Antriebswärme, indem sie ihre Hände aneinander reiben.

Gemeinsam wird der Countdown gesprochen: „5… 4… 3… 2… 1… Hui! Wir heben ab!“

Die Hände werden schwungvoll nach oben genommen

„Die Erde unter uns wird immer kleiner. Unter uns ziehen die Wolken vorbei. Schaut einmal nach unten, könnt ihr die Häuser und Straßen noch erkennen?

Jetzt fliegen wir durch das Weltall. Überall funkeln Sterne. Manche leuchten silbern, andere blau oder violett. Unsere Rakete saust immer weiter durch die Dunkelheit.“

Der Flug durch das Weltall wird sprachlich begleitet, der Sternenlichtprojektor wird eingeschaltet und das Licht wird gedimmt. Optional wird ruhige Weltraummusik abgespielt

„Da vorne… ich kann Sternosien schon sehen! Haltet euch gut fest, wir bereiten die Landung vor!“

„3… 2… 1… Landung!“

„Geschafft, wir sind angekommen.“

Einstieg in die Geschichte

Die Handpuppe Wutsch wird sichtbar in den Raum geholt. Er schaut sich um, wirkt aufgeregt und ein bisschen ratlos.

„Oh… da seid ihr ja endlich! Gut, dass ihr da seid!“

„Ich habe gerade gemerkt: In Sternosien stimmt etwas nicht…“

Wutsch schaut die Kinder ernst an.

„Ich weiß noch nicht genau, was passiert ist… aber irgendetwas ist anders als sonst.“

„Und ich glaube… allein bekomme ich das nicht heraus.“

„Könnt ihr mir helfen?“

„Seid ihr bereit, gemeinsam mit mir herauszufinden, was in Sternosien passiert ist

„Die Geschichte heißt: Die Wompets und der verlorene Mondschein.“

Anschließend beginnt das Vorlesen der Geschichte.

Gemeinsame Bilderbuchbetrachtung und Erarbeitung

Durch gezielte Impulsfragen werden die Kinder aktiv in die Handlung einbezogen und zum Mitdenken, Vermuten und Reflektieren angeregt.

Nach Doppelseite 2-3

  • „Was machen die Wompets jeden Abend?“

Doppelseite 8–9

  • „Wie wirkt Tonk auf euch?“
  • „Was könnte passiert sein?“

 Nach Doppelseite 22–23

  • „Wie fühlen sich die Wompets?“
  • „Was macht ihr, wenn etwas nicht klappt?“

Nach Doppelseite 28–29

  • „Was könnte Wutsch jetzt auffallen?“

Nach Doppelseite 36–37

  • „Warum könnte es zusammen besser funktionieren?“

Ausklang

Das Buch wird langsam geschlossen oder leicht abgesenkt.

„Und während die Wompets noch glücklich beieinandersitzen, kommen wir nun langsam wieder zurück aus Sternosien.“

Verstehensimpuls

„Lasst uns nochmal kurz überlegen. Was hat den Wompets am Ende geholfen, den Mond zum Leuchten zu bringen?“

Die Antworten der Kinder werden gesammelt und aufgegriffen.

„Genau, sie haben zusammengearbeitet. Jedes Wompet war wichtig, und nur gemeinsam hat es funktioniert.“

Reflexionsfragen

  • „Was ist passiert, als jedes Wompet es allein versucht hat?“
  • „Warum hat es nur zusammen funktioniert?“

Transfer in die Lebenswelt der Kinder

  • „Kennt ihr das auch, dass allein etwas schwer ist?“
  • „Wann habt ihr schon einmal zusammen mit anderen etwas geschafft?“
  • „Wie war das für euch?“

Pädagogische Einordnung

Die Kinder erfahren, dass gemeinsame Zusammenarbeit oft erfolgreicher ist als individuelles Handeln. Sie lernen, dass jeder Einzelne wichtig ist und zum Gelingen einer Aufgabe beiträgt.

 Abschluss

„Ihr seht: Nicht nur die Wompets, auch wir können gemeinsam mehr schaffen als allein. Und jetzt wollen wir das selbst einmal ausprobieren.“

In die Mitte liegt ein blaues Tuch als Sternenhimmel. „Das ist unser Sternenhimmel. Aber er ist noch ganz dunkel.“

Jedes Kind erhält einen Stern und darf seinen Stern auf den Himmel legen. „Nur wenn alle mitmachen, wird unser Himmel heller. Jeder Stern ist wichtig.“

Nach und nach entsteht ein immer heller Sternenhimmel.

„Schaut mal, was wir gemeinsam geschafft haben. Unser Sternenhimmel ist hell geworden, weil jeder einen Stern dazugelegt hat. Keiner konnte ihn allein heller machen. Aber zusammen ist etwas richtig Schönes entstanden.“

Verabschiedung

„Damit endet unsere Reise nach Sternosien. Danke, dass ihr mitgemacht habt.“

Hannah und Sofia lesen Bilderbücher, die Werte vermitteln
©Lia Schrull

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