Verlaufsplanung zu „Die Wompets und das Sternenleuchten“ im christlichen Kontext
Christliche Werte vermitteln mit den Wompets
| Alter: Ab 4 Jahren | Dauer: ca. 30-45 Minuten | Material: – Bilderbuch: „Die Wompets und das Sternenleuchten“ – Handpuppe Wutsch oder Bild von Wutsch – Sternenlichtprojektor – Glitzersterne – Fahrkarten für die Reise nach Sternosien (PDF-Druckvorlage) – Bibel – Goldene Sterne mit der Aufschrift: „Du bist wertvoll“ – Schatzkiste |
Inhaltsangabe:
Hoch oben in Sternosien leben die Wompets. Das sind kleine Wolkenmonster, die für die Menschen die Sterne am Himmel anzünden. Das Wompet Wutsch scheitert daran, wird ausgeschlossen und fängt an, an sich zu zweifeln. Doch als ihm plötzlich Tonk, der Schöpfer der Wompets, begegnet, fängt Wutsch an zu verstehen, worauf es wirklich ankommt: Innere Werte sind wichtiger, als Leistungen und Teilen macht glücklicher, als Reichtum anzusammeln.
Kernaussage:
Gott hat jeden Menschen einzigartig geschaffen und liebt ihn bedingungslos. Unser Wert hängt nicht davon ab, was wir leisten, wie wir aussehen oder was andere über uns denken. Gott sieht unser Herz und sagt zu jedem Menschen: „Du bist wertvoll und wunderbar gemacht.“ Wer Gottes Liebe erfährt, kann diese Liebe an andere weitergeben, auch an Menschen, die ihn verletzt haben.
Im Mittelpunkt steht nicht die Leistung eines Menschen, sondern seine von Gott geschenkte Würde.
Die Kinder entdecken:
- Gott hat jeden Menschen einzigartig geschaffen.
- Jeder Mensch ist wertvoll.
- Gottes Liebe muss nicht verdient werden.
- Niemand ist weniger wert, weil ihm etwas schwerfällt.
- Wer Gottes Liebe erfährt, kann Liebe weitergeben und anderen vergeben.
Verlaufsplanung:
Hinführung
Die Kinder sitzen im Halbkreis und haben eine gute Sicht auf den Vorlesebereich.
Jedes Kind erhält eine Fahrkarte als Einladung zur Reise nach Sternosien.
„Heute machen wir einen Ausflug nach Sternosien. Das ist eine besondere Welt hoch oben zwischen den Sternen. Dort lebt jemand, den ich euch gerne vorstellen möchte. Kommt ihr mit?“
Die Stühle werden zu den Sitzplätzen der Rakete.
„Für den Start erzeugen wir Antriebswärme.“
Die Kinder reiben zunächst langsam, dann immer schneller die Hände aneinander.
Gemeinsam wird der Countdown gesprochen:
„5… 4… 3… 2… 1… Hui! Wir heben ab!“
Die Arme werden schwungvoll nach oben genommen.
„Die Erde unter uns wird immer kleiner. Wir fliegen höher und höher. Unter uns ziehen die Wolken vorbei. Könnt ihr die Häuser und Straßen noch erkennen?“
Die Kinder schauen nach unten.
Der Sternenlichtprojektor wird eingeschaltet, das Licht wird gedimmt.
„Jetzt fliegen wir hinaus in die Sternenwelt. Überall funkeln Sterne. Manche leuchten silbern, andere golden oder blau. Vor uns ziehen verschiedene Galaxien vorbei. Einige sehen aus wie große Wirbel aus Sternenstaub, andere schimmern in den schönsten Farben. Schaut mal, wie sie leuchten und glitzern.“
Kurze Pause zum Beobachten.
„Unsere Rakete fliegt immer weiter durch das Weltall. Wir kommen den Sternen näher und näher. Dort vorne sehe ich etwas Blaues leuchten. Könnt ihr es auch sehen? Ja, das muss Sternosien sein, die Heimat der Wompets. Haltet euch gut fest, wir bereiten die Landung vor.“
„3… 2… 1… Landung! Geschafft, wir sind angekommen. Willkommen in Sternosien. Hier lebt ein Freund von mir. Er heißt Wutsch. Sollen wir ihn mal gemeinsam rufen?“
Die Kinder rufen zweimal nach Wutsch. Anschließend wird die Handpuppe oder das Bild von Wutsch sichtbar in den Raum geholt.
Wutsch begrüßt die Kinder:
„Hallo Kinder! Wie schön, dass ihr mich besuchen kommt. Ich bin Wutsch und ich lebe hier in Sternosien. Früher dachte ich, dass ich nicht wichtig bin. Aber dann habe ich etwas erlebt, das mein Leben verändert hat. Möchtet ihr meine Geschichte hören?“
„Die Geschichte heißt: Die Wompets und das Sternenleuchten.“
Danach beginnt das Vorlesen.
Gemeinsame Bilderbuchbetrachtung und Erarbeitung
Seite 1-2:
- „Was glaubt ihr, welche Aufgabe könnten die Wompets haben?“
Nach Seite 8–9
- „Warum finden die anderen Wompets diese Wompets so toll?“
Nach Seite 14–15
- „Wie fühlen sich die Wompets, die ausgelacht werden?“
Nach Seite 20–21
- „Was denkt Wutsch über sich selbst?“
- „Glaubt ihr, dass Wutsch wirklich so ist?“
Nach Seite 22–23
- „Wer entdeckt Wutsch?“
Nach Seite 32–33
- „Was denkt ihr, wie die anderen Wompets reagieren, wenn sie Wutsch und seine schönen bunten Glitzersterne sehen?“
Nach Seite 40–41
- „Warum verschenkt Wutsch seine Sterne?“
- „Wie fühlen sich die anderen Wompets jetzt?
Anschließend wird die Geschichte zu Ende gelesen.
Ausklang
Das Buch wird geschlossen. Wutsch erscheint noch einmal.
„Wisst ihr, was ich gelernt habe?“
Antworten der Kinder werden aufgegriffen.
„Ich habe gelernt, dass ich wertvoll bin. Nicht weil ich Sterne anzünden kann. Nicht weil andere mich bewundern. Sondern weil ich einfach ich bin. Deshalb musste ich nicht mehr böse auf die anderen Wompets sein. Ich konnte ihnen vergeben und meine Sterne mit ihnen teilen.“
Leitfragen:
- „Warum war Wutsch am Anfang traurig?“
- „Was hat Tonk ihm erklärt?“
Bibelbezug
Die Bibel wird gezeigt. „Die Geschichte erinnert mich an etwas, das Gott in der Bibel sagt: Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin.“ (Psalm 139,14)
„Gott sagt nicht: Du bist wunderbar, wenn du alles schaffst. Gott sagt nicht: Du bist wunderbar, wenn andere dich bewundern. Gott sagt: Du bist wunderbar gemacht. Das gilt für Wutsch. Und das gilt auch für jeden von euch.“
Zusätzlicher Bibelbezug
„Der Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.“ (1. Samuel 16,7)
„Die Wompets haben auf Wutschs Sternohren geschaut. Gott hätte auf sein Herz geschaut.“
Transfer in die Lebenswelt der Kinder
- „Gab es schon einmal etwas, das euch schwergefallen ist?“, „Wie habt ihr euch dabei gefühlt?“
- „Was glaubt ihr: Liebt Gott euch auch dann, wenn euch etwas nicht gelingt?“
„Gott liebt uns nicht nur an unseren guten Tagen. Er liebt uns immer.“
Symbolhandlung – Wertvoll in Gottes Augen
Es wird eine kleine Schatzkiste in die Mitte des Kreises gestellt.
„Schaut mal, ich habe heute etwas ganz Besonderes mitgebracht.“
Die Schatzkiste wird gezeigt.
„Was glaubt ihr, könnte sich darin befinden?“
Die Kinder dürfen Vermutungen äußern. Anschließend wird die Schatzkiste geöffnet. Darin befinden sich Glitzersterne.
„Viele Menschen denken, wertvoll sind nur die Menschen, die etwas besonders gut können. Manche denken, sie müssten etwas leisten, damit andere sie mögen.“
„Wutsch hat das auch gedacht. Er war traurig, weil er keine Sterne zum Leuchten bringen konnte. Doch Tonk hat ihm gezeigt, dass sein Wert nicht davon abhängt, was er kann. Und Gott möchte uns heute dasselbe sagen.“
Es wird ein Stern aus der Schatzkiste genommen.
„Für Gott ist jeder Mensch ein Schatz. Jeder Mensch ist wertvoll. Jeder Mensch ist einzigartig. Und jeder Mensch wird von Gott geliebt.“
Jedes Kind darf nun einen Stern aus der Schatzkiste nehmen. Beim Austeilen kann jedem Kind zugesprochen werden:
„Gott hat dich wunderbar gemacht.“ oder „Du bist wertvoll in Gottes Augen.“
Nachdem alle Kinder einen Stern erhalten haben: „Diese Sterne erinnern uns heute an etwas Wichtiges: Gott liebt uns nicht, weil wir etwas besonders gut können. Gott liebt uns, weil wir seine Kinder sind.“
„So wie Wutsch lernen durfte, dass er wertvoll ist, dürfen auch wir wissen: Gott hat uns wunderbar gemacht und hat uns lieb.“
Abschlussgebet
„Lieber Gott,
danke, dass du jeden Menschen lieb hast.
Danke, dass wir wertvoll sind.
Danke, dass du uns wunderbar gemacht hast.
Hilf uns, uns selbst und andere Menschen mit deinen Augen zu sehen.
Amen.“
Segen und Verabschiedung
„Gott segne dich.
Gott behüte dich.
Gott zeige dir jeden Tag neu, wie wertvoll du bist.
Amen.“
Verabschiedung
„Schön, dass ihr heute da wart. Geht mit Gottes Liebe und seinem Licht in euren Tag.“